Was ist PIM?

Ein PIM, auch Product Information Management genannt, ist eine Software zur Pflege, Verwaltung und medienneutralen Speicherung von Produktdaten. Einmal eingegeben und angereichert können Produktinformationen in den verschiedensten Formaten in die unterschiedlichsten Vertriebskanäle verteilt werden.
 

Wodurch kann ich mit einem PIM-System Zeit und Kosten einsparen?

 

Vereinfachte Pflege von Produktdaten

Der Kerngedanke hinter einer PIM-Software ist, dass Produktdaten, die in den meisten Unternehmen in unterschiedlichen Abteilungen vorhanden sind (Einkauf, Entwicklung, Buchhaltung, Marketing, Vertrieb etc.) an einem Ort zentral gespeichert werden. Damit trägt ein PIM-System maßgeblich dazu bei die Datenredundanz (mehrfach vorhanden sein von Informationen) im Unternehmen zu verringern. Dadurch wird die Datenhaltung vereinfacht, wodurch sich Zeit und Kosten bei der Pflege von Produktdaten einsparen lassen.
 

 

Ersparnis durch Automatisierung

Zudem treten die meisten Unternehmen heute in sehr vielen Vertriebskanälen bzw. über sehr viele Touchpoints mit Ihren Kunden in Kontakt und liefern hierüber Produktdaten. Ohne ein PIM-System müssten Sie in jedem Vertriebskanal die Produktdaten einzeln und redundant pflegen. Durch den Einsatz eines PIMs hingegen nutzen Sie die zentrale Produktdatenbank, passen die Produktdaten ggf. lediglich an die Besonderheiten des jeweiligen Touchpoints an und spielen sie automatisiert aus. Das Ergebnis sind in allen Kanälen konsistente Produktdaten mit weniger Aufwand.
 


Was sind die Kernprozesse, die ein PIM-System abdeckt?

Der Prozess, der von einem modernen PIM-System abgedeckt wird, lässt sich grob in drei Schritte einteilen:

1. Datenbeschaffung:

Zunächst müssen Produktdaten aus verschiedenen Datenquellen eingesammelt werden. Bei Händlern sind dies oft die Lieferanten oder direkt die Produkthersteller, die neben den Produkten auch deren Daten zur Verfügung stellen. Bei Herstellern hingegen sind es die verschiedenen Abteilungen, die an der Produktentwicklung beteiligt sind. Für diesen Schritt stellen PIM-Systeme Funktionen wie Self-Service-Lieferantenportale, Importe und manuelle Produktanlage bereit. Dabei sollte das System schon bei der Datenbeschaffung in der Lage sein eine Mindestdatenqualität zu gewährleisten.

2. Datenanreicherung:

Sind die Produkte einmal im PIM angelegt, werden sie meist in einer medienneutralen Struktur organisiert und um weitere, oft werbliche Informationen wie beschreibende Texte und Medien (Bilder, Videos etc.) angereichert. Auch in dieser Stufe ist eine Validierung der Produktinformationen erforderlich, um die Datenqualität zu sichern. Nur hierdurch lassen sich Mindestanforderungen an die Produktbeschreibung einhalten. Damit keine Falschinformationen zum Kunden gelangen können.

3. Datenverteilung:

Anschließend erfolgt die Verteilung der Produktdaten in die verschiedenen Vertriebskanäle. Bei digitalen Kanälen wie Webshops kommen hier meist Schnittstellen oder Exporte zum Einsatz. Print-Kataloge werden im Idealfall mittels integrierter Publishing Funktionalitäten möglichst automatisiert produziert. Im B2B-Geschäft sind die Daten häufig in Form digitaler Dateien an die Kunden zu liefern. Dafür werden sie nach Branchenstandards, wie zum Beispiel eCl@ss, ETIM, BIM, UNSPC u.a. klassifiziert und dann in Standardformate wie BMECat exportiert.

Sind die Geschäftspartner wie Lieferanten auf der einen Seite und Kunden auf der anderen Seite direkt an dem Prozess beteiligt, so redet man oft in Anlehnung an Supply Chain Management von einer „Information Supply Chain“.


Warum sind Produktdaten für Unternehmen so wichtig?

 
Produktdaten sind die wichtigsten Informationen eines Unternehmens, da an diesen sämtliche Logistik-, Vermarktungs-, Vertriebs- und Verwaltungs-Prozesse anknüpfen. Ohne Produktinformationen kann Ihr Unternehmen, ob Hersteller oder Händler, keinen Umsatz generieren. Denn ohne die richtigen Produktinformationen, zur richtigen Zeit am richtigen Ort in der richtigen Qualität, wird kein Kunde auf das Produktangebot aufmerksam und dementsprechend auch keinen Kauf tätigen. Durch eine effektive und effiziente Pflege der Produktdaten auf einer einheitlichen Basis kann jedes Unternehmen durch den Einsatz eines PIM-Systems profitieren.
 
 

Wer benötigt ein PIM?

 
Ein PIM-System wird immer dann für Unternehmen erforderlich, wenn eine große Menge an Produktdaten zu pflegen ist. Dabei spielen die Anzahl an Varianten und Artikeln ebenso eine Rolle, wie die Anzahl der zu pflegenden Sprachen. Ebenfalls ist die Vielfalt an Ausgabe- bzw. Vertriebskanälen (App, Katalog, Onlineportal, Onlineshop, Point of Sales etc.) relevant.
 


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